Doch der Fossilienbestand lieferte ständig Beweise, die Darwins Erwartungen widersprachen. Praktisch der gesamte Erdball war untersucht worden, und die Zahl der ausgegrabenen Fossilien war nicht länger „unzureichend”. Darwin hatte unrecht gehabt, als er sagte, seine Nachfolger würden die Übergangsformen finden, die er erwartet hatte. Der Fossilienbestand lieferte nicht eine einzige Übergangsform. Stattdessen enthüllte er die Tatsache, dass zahllose Lebewesen keine Evolution erlebt hatten, sondern Millionen Jahre unverändert geblieben waren. Der Fossilienbestand widerlegte Darwin. Das Fehlen von Übergangsformen und die Tatsache des Stillstands waren nun wirklich keine Beweise für eine graduelle Entwicklung.
Eine Fiktive Illustration „Übergangsformen“, die angeblich die Merkmale zweier verschiedener Arten haben, hat es nie gegeben. |
Stephen Jay Gould |
Diese Behauptungen widersprechen allen bekannten Gesetzen der Genetik, Biophysik und Biochemie und waren nicht wissenschaftlicher als das Märchen vom Frosch, der sich in einen schönen Prinzen verwandelt. Doch die „Theorie des hoffnungsvollen Monsters” wurde aufgegriffen und noch 1940 von Richard Goldschmidt, einem Genetiker an der Universität von Kalifornien in Berkeley, verteidigt. Doch sie war so inkonsistent, dass sie dann fallengelassen wurde.
Der Grund für die Neuauflage der Theorie durch Gould und Eldredge war wieder das Fehlen von Übergangsformen im Fossilienbestand. Stillstand und plötzliches Auftauchen von Arten waren so offensichtlich, dass die beiden gezwungen waren, die Theorie des hoffnungsvollen Monsters wieder auszugraben, um die Situation erklären zu können. Goulds bekannter Artikel „Die Rückkehr des hoffnungsvollen Monsters” war Ausdruck dieses Zwangs.35
Niles Eldredge |
Stephen Jay Gould schrieb dazu folgendes:
Doch wie kann Unvollkommenheit Stasis erklären? Plötzliches Auftreten kann das Fehlen von Informationen bedeuten, doch „Stasis bedeutet Daten”. Eldredge und ich waren so frustriert über die Unfähigkeit vieler Kollegen, diesen wichtigen Punkt zu begreifen – obwohl die mittlerweile ein Vierteljahrhundert dauernde Debatte unsere Vorstellungen zu allgemeiner Akzeptanz geführt hat, wobei noch vieles über die These des unterbrochenen Gleichgewichts kontrovers bleibt. Doch mittlerweile haben wir diesen kleinen Terminus als Mantra oder Motto eingeführt. Sag es eine Woche zehnmal jeden Tag vor dem Frühstück, und das Argument wird ganz sicher durch Osmose einsickern: Stasis bedeutet Daten, Stasis bedeutet Daten...36Gould, Eldredge und andere Verfechter der sprunghaften Entwicklung kritisierten die Vertreter der graduellen Evolution heftig für ihre Unfähigkeit, die Realität der Stasis zu erkennen. Doch was sie tatsächlich machten, unterschied sich nicht von anderen Darwinisten. Da der Fossilienbestand nicht die von ihnen erwarteten Ergebnisse geliefert hatte, änderten sie den Weg ihrer so genannten Evolution und konstruierten neue Details. Der Hauptgrund für den Zorn auf und die Kritik an den Anhängern der graduellen Evolutionstheorie war die Tatsache, dass ihre Berufskollegen, die die Stasis nicht akzeptierten, die Evolutionstheorie in den Augen der Öffentlichkeit um jede Glaubwürdigkeit brachte. Daher vermittelten sie den Eindruck, sie hätten nun die Wahrheit gefunden, angesichts der klaren Fakten, die der Fossilienbestand offenbarte.
Tatsache ist jedoch, dass das Modell der sprunghaften Entwicklung mindestens ebenso bodenlos und unglaubwürdig ist, die die Theorie der graduellen Evolution.
Goulds Eingeständnis der falschen Perspektive der Vergangenheit ist eine Kritik, die sich gegen die Anhänger der graduellen Evolutionstheorie richtet: Wir wussten lange über die Stasis Bescheid, schoben das Problem aber immer auf den unvollständigen Fossilienbestand.37
Wie Niles Eldredge beschreibt, ignorierten die Anhänger der graduellen Evolution eine sehr wichtige Tatsache:
Seit Darwins Zeiten haben Paläontologen meist vergeblich nach Sequenzen sich kaum merklich voneinander unterscheidenden Fossilien gesucht, die als Beispiele für die Transformation von Arten dienen könnten, den Prozess, den Darwin als natürliche Folge der Evolution ansah. Nur wenige sahen Grund zu Einwänden, obwohl es eine verblüffende Tatsache ist, dass die meisten Arten erkennbar dieselben bleiben, völlig unverändert während ihres Auftretens in den Schichten verschiedener geologischer Zeitalter.38Niles Eldredge und der Archäologe Ian Tattershall vom Amerikanischen Museum für Naturgeschichte unterstrichen, wie Darwins Vorstellungen von Evolution vom Stillstand im Fossilienbestand widerlegt wurden:
Darwins Vorhersage ständiger, wenn auch gradueller Veränderungen, die sich durch alle Abstammungen ziehen sollten, ist widerlegt. Der Bestand ist nun da, und er spricht für eine permanente Bewahrung vorhandener Anatomien. Die von Darwin erwarteten Veränderungen gibt es ganz einfach nicht.39An anderer Stelle beschreibt Stephen Jay Gould wie die Stasis, Beweis der Nicht-Evolution von den Anhängern der Evolution ignoriert wurde:
Stasis oder Stillstand während der geologischen Lebensspanne der meisten Arten wurde stillschweigend von allen Paläontologen zur Kenntnis genommen, doch kaum jemals explizit studiert, weil die vorherrschende Theorie sie als uninteressanter Nicht-Beweis für Nicht-Evolution ansahÅc Das überwältigende Vorherrschen von Stasis wurde zu einem blamierenden Merkmal des Fossilienbestandes, das man besser nicht zur Kenntnis nahm (es ist Nicht-Evolution).40Alle Anstrengungen von Gould und Eldredge dienten der Anpassung des theoretischen Konzepts der Evolution an den aktuell vorhandenen Fossilienbestand. Aus diesem Grund kamen sie auf den trickreichen Vorschlag, die Stasis selbst sei der wichtigste Beweis ihrer Behauptungen über Evolution. So interpretierten sie plötzlich die statische Natur des Fossilienbestandes als Beweis für Veränderungen! Da sie den Fossilienbestand nicht an die Evolutionstheorie anpassen konnten, passten sie die Theorie an den Fossilienbestand an. Aus dieser Geisteshaltung heraus stellten sie ihr Modell der sprunghaften Entwicklung vor.
Dieses 120 Millionen Jahre alte Schildkrötenfossil ist der Beweis, dass Schildkröten nicht von anderen Lebewesen abstammen, sondern dass sie dieselbe Struktur seit Millionen Jahren beibehalten haben. |
Åcwenn der angenommene Evolutionsprozess nicht mit dem erwarteten Fossilienmuster übereinstimmte, dass er doch generieren sollte, so wurde eben das Muster als falsch angesehen. So entsteht der Zirkelschluss: Interpretiere den Fossilienbestand anhand der Voraussetzungen einer bestimmten Evolutionstheorie, untersuche die Interpretation und finde heraus, dass sie die Theorie bestätigt. Nun, natürlich wird sie das tun, oder?41Den Anhängern des Modells der sprunghaften Evolution zufolge repräsentiert die Stasis im Fossilienbestand das „Equilibrium” (Gleichgewicht) in der Theorie des „Punctuated Equilibrium” (Unterbrochenes Gleichgewicht, im Deutschen besser positiv formuliert als „Sprunghafte Entwicklung”). Die Theorie besagt, unter dem Druck von Umwelteinflüssen könne sich eine Art in einem kurzen Zeitraum von ein paar tausend Jahren entwickeln. Sie gelange dann in eine Periode der Stasis und verändere sich danach auch in Millionen Jahren nicht mehr.
Die Anhänger der Theorie glaubten, dies könne die Stasis bei einem Großteil der Lebewesen erklären und sie hätten Herausforderung des Fossilienbestandes für die Evolutionstheorie gemeistert. Doch es wurde eine schwere Enttäuschung.
Diese Theorie war vorgeschlagen worden als Antwort auf die Frage: Wie kann ein evolutiver Prozess so schnell stattfinden, dass er keine Spuren hinterlässt? In der Antwort trifft die Theorie zwei grundsätzliche Annahmen:
1. Die Annahme, Makromutationen – weit reichende Mutationen, die gravierende Veränderungen in der genetischen Information bewirken – verschafften einen Vorteil und generierten außerdem neue genetische Information.
2. Die Annahme, kleine Populationen hätten einen genetischen Vorteil. Doch beide Annahmen widersprechen den wissenschaftlichen Tatsachen.
Der Genetiker R. A. Fisher fand durch Beobachtung und Experiment ein Gesetz, das diese Hypothese widerlegt. In seinem Buch, Die genetische Theorie der natürlichen Selektion schreibt er, die Fähigkeit einer Mutation, sich in einer Population zu etablieren, sei umgekehrt proportional zu ihrem Einfluss auf den Phänotypus.42 Anders gesagt, je größer die Mutation, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, das sie sich in einer Population durchsetzt.
Der evolutionistische Harvard-Biologe Ernst Mayr, einer der leidenschaftlichsten Verfechter des Darwinismus, sieht es so:
Das Aufkommen genetischer Monstrositäten durch Mutation... ist gut belegt, und es sind solch offensichtliche Monstren, dass man sie nur als hoffnungslose Fälle bezeichnen kann. Sie sind so absolut unausgewogen, dass sie nicht die geringste Chance hätten, ihrer Ausrottung durch stabilisierende Selektion zu entkommen je drastischer eine Mutation den Phänotypus beeinflusst, umso wahrscheinlicher reduziert sie dessen Fitness. Zu glauben, eine so drastische Mutation produziere einen lebensfähigen neuen Typus, der in der Lage wäre, eine neue Nische zu besetzen, ist Wunderglaube... Einen passenden Paarungspartner für solch ein hoffnungsloses Monster zu finden und eine die Reproduktion erlaubende Umgebung abseits von den normalen Angehörigen der elterlichen Population scheinen mir unüberwindliche Schwierigkeiten zu sein. 43Offensichtlich verursachen Mutationen keine evolutiven Entwicklungen – was ein unüberwindliches Hindernis darstellt für die Theorie der sprunghaften Entwicklung. Da Mutation zerstörerisch ist, wird das Individuum, das Makromutation erfährt, „makro-zerstörerische” Auswirkungen erleiden. Manche Evolutionisten setzen ihr Vertrauen in Mutationen, die in den regulativen Genen der DNS auftreten. Doch der zerstörerische Effekt wird auch hier auftreten. Das Problem besteht darin, dass eine Mutation eine zufällige Veränderung ist, und jede zufällige Veränderung an einer so komplexen Struktur wie der genetischen Information hat zerstörerische Auswirkungen.
In ihrem Buch Die natürlichen Grenzen genetischer Veränderungen beschreiben der Genetiker Lane Lester und der Populationsgenetiker Raymond Bohlin das Mutationsdilemma:
Der Generalfaktor, der immer und immer wieder hochkommt ist, dass Mutation die grundlegende Ursache aller genetischer Variation ist, in jedem Evolutionsmodell. Da die Aussichten bei der Akkumulation kleiner Mutationen unbefriedigend sind, gehen viele von Makromutationen aus, um den Ursprung evolutionärer Neuerungen zu erklären. Goldschmidts hoffnungsvolle Monster sind tatsächlich wieder da. Doch obwohl Makromutationen drastische Veränderungen bewirken, wird doch die Mehrzahl der betroffenen Lebewesen unfähig sein, zu überleben, ganz abgesehen von der zunehmenden Komplexität. Wenn strukturelle Mutationen inadäquat sind wegen ihrer Unfähigkeit, genügend signifikante Veränderungen hervorzurufen, dann scheinen Mutationen der regulierenden Gene und Entwicklungsmutationen noch weniger geeignet wegen der größeren Wahrscheinlichkeit nonadaptiver oder sogar destruktiver Konsequenzen... Doch eines scheint sicher zu sein: Zurzeit ist die These, dass Mutationen, egal ob groß oder klein, fähig sind, unbegrenzte biologische Veränderungen hervorzurufen, ist eher eine Sache des Glaubens als eine Sache der Fakten.44Beobachtung und Experiment zeigen, dass Mutationen genetische Information verändern, aber nicht verbessern können und dass sie die Lebewesen schädigen. Es ist eine offensichtliche Ungereimtheit der Vertreter der sprunghaften Entwicklung, irgendeinen Erfolg durch sie zu erwarten.
Der Irrtum der kleinen Populationen
Warum bestehen die Anhänger der sprunghaften Evolution auf kleinen Gruppen? Die Antwort ist offensichtlich: Ihr Ziel ist, das Fehlen von Übergangsformen im Fossilienbestand zu erklären. So bestehen sie darauf, evolutionäre Veränderungen hätten in kleinen Populationen sehr schnell stattgefunden, und darum gebe es nur ungenügende Spuren der Artenbildung im Fossilienbestand.
Doch wissenschaftliche Experimente und Beobachtungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Zugehörigkeit zu einer kleinen Population, aus dem Blickwinkel der Genetik betrachtet, kein Vorteil, sondern eher ein Nachteil ist. Weit entfernt davon, dass neue Arten entstehen, tauchen in kleinen Populationen ernsthafte genetische Defekte auf. Der Grund dafür ist, dass die Individuen innerhalb kleiner Populationen sich ständig innerhalb eines sehr kleinen Genpools paaren müssen. Somit werden aus Individuen mit vielen verschiedenen Erbanlagen zunehmend solche mit gleichartigen Erbanlagen. Das aber bedeutet, dass defekte, normalerweise rezessive Gene dominant werden, mit dem Ergebnis, dass die Zahl der genetischen Defekte und Krankheiten innerhalb der Population ansteigt.45
Dies genauer zu untersuchen, wurden zum Beispiel Hühner 35 Jahre lang beobachtet, Man fand heraus, dass Hühner in einer kleinen Population genetisch betrachtet immer schwächer wurden. Die Eierproduktion fiel von 100% auf 80%; Die Reproduktionsraten von 93% auf 74%. Brachte man jedoch Hühner aus anderen Populationen hinein, so kehrte sich dieser Trend um, und die Hühnerpopulation bewegte sich in Richtung Normalität zurück.46
Dieser und ähnliche Befunde zeigen deutlich, dass die Behauptung, kleine Populationen seien die Quelle der Evolution, wissenschaftlich wertlos ist, so dass sich die Anhänger der sprunghaften Evolution nicht mehr dahinter verstecken können. James W. Valentine und Douglas H. Erwin haben die Unmöglichkeit der Artenbildung durch sprunghafte Evolution festgestellt:
Die geforderte Geschwindigkeit der Veränderungen impliziert entweder einige wenige große Schritte oder viele schnelle kleinere Schritte. Große Schritte sind gleichbedeutend mit Sprüngen und werfen das Problem der Grenzen der Kondition auf; Kleine Schritte müsste es viele geben und sie werfen die unter dem Thema Mikroevolution diskutierten Probleme auf. Die Perioden der Stasis erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die Art sich im Fossilienbestand wieder findet, und wir wiederholen hier, dass wir keine der vermuteten Übergangsformen identifizieren können. Also ist die große Zahl an Arten, die generiert werden müsste, um einen Pool zu bilden, aus dem die erfolgreiche Linie ausgewählt werden könnte, nirgendwo zu finden. So schließen wir, dass die Wahrscheinlichkeit, Artenauswahl führe generell zur Entstehung höherer Kategorien, nicht sehr groß ist und dass auch die anderen Theorien zu evolutionären Veränderungen auf der Ebene der Arten und der Stämme und auch die Theorie der sprunghaften Entwicklung auf das Problem der Herkunft neuer Anatomien nicht anwendbar zu sein scheinen.47
Wie Jeffrey Levinton von der Universität des Staats New York festgestellt hat, ist es unmöglich, die fragliche Theorie der Artenbildung zu überprüfen, wenn sie nicht klar im Fossilienbestand erkennbar ist. So kam er zu dem Schluss, dass die „Gesamtheit der vorliegenden Beweise sie zu einer Theorie machen, die es nicht wert ist, weiter verfolgt zu werden.”48
| Es gibt keinen Unterschied zwischen dieser 50 Millionen Jahre alten fossilisierten Barschlachse und heute lebenden Exemplaren. |
Ein 150 Millionen Jahre altes Schlangensternfossil zeigt, dass diese Stachelhäuter sich in Millionen Jahren überhaupt nicht verändert haben. |
Andererseits erkennen Genetiker, Zoologen und Anatomen, dass es keinen Mechanismus in der Natur gibt, der „Sprünge” auslösen würde, weswegen sie bei der graduellen Evolutionstheorie bleiben. Der Zoologe Richard Dawkins von der Oxford Universität kritisiert die Anhänger der sprunghaften Entwicklung vehement und beschuldigt sie, die Kredibilität der gesamten Theorie zu zerstören.
Dieser ergebnislose Disput zwischen den beiden Lagern beweist die Krise, in der sich die Evolutionstheorie befindet. Wir haben hier einen Mythos, der nicht in Einklang zu bringen ist mit experimentellen, beobachtbaren oder paläontologischen Befunden. Die Evolutionstheoretiker suchen nach Boden, die den Mythos stützen würde, jeder in seinem eigenen Spezialgebiet, doch sie befinden sich in Konflikt mit den Befunden anderer Zweige der Wissenschaft. Manchmal wird versucht, die Konfusion zu überdecken mit oberflächlichen Kommentaren der Art: „Die Wissenschaft schreitet voran durch solche akademischen Debatten.” Das Problem jedoch ist, dass diese Debatte keine mentale Gymnastik mit dem Ziel ist, eine richtige wissenschaftliche Theorie zu finden, sondern ein Mittel zu dem Zweck, eine erwiesenermaßen falsche Theorie zu stützen. Tatsache ist: Evolutionstheoretiker enthüllen unabsichtlich, dass der Fossilienbestand in keiner Weise mit der Evolutionstheorie in Einklang gebracht werden kann. Stasis, eines der wichtigsten Elemente des Fossilienbestandes, ist deutlich zu sehen. Gould erklärt es so:
... Stasis unvermeidlich zu lesen als Abwesenheit von Evolution, wurde immer als ein Antithema behandelt. Wie kurios ist es doch, das verbreitetste aller paläontologischen Phänomene als nicht von Interesse zu betrachten.49Alle Darwinisten sind nunmehr gezwungen, die Tatsache der Stasis im Fossilienbestand anzuerkennen, was sie nur zögernd tun, sie schieben sie absichtlich in den Hintergrund und weigern sich, die Daten zu akzeptieren. Das Fehlen jedweder Dokumentation über Fossilien, die einer Evolution unterliegen – die Abwesenheit von Übergangsformen also – hat Schluss gemacht mit allen Spekulationen über Stasis und enthüllt dies ganz klar als den signifikantesten Beweis der Tatsache der Schöpfung. Das Modell des unterbrochenen Gleichgewichts ist vollständig diskreditiert, sowohl durch die eigenen vorgeschlagenen Mechanismen als auch durch den Fossilienbestand, den es als Beweis heranzuziehen sucht.
Es gibt keinen Unterschied zwischen heute lebenden Hummern und diesem 208-146 Millionen Jahre alten Fossil. |